Jeder Kaffeetrinker kennt und schätzt die Wirkung: der Genuss von koffeinhaltigem Kaffee regt den Kreislauf und das Nervensystem an und erhöht unsere Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit. Aber wie wirkt es konkret? Zum einen weitet es die Arterien, senkt langfristig den Blutdruck und fördert die Durchblutung der Organe. Die primäre Wirkung besteht in einer Blockade der ATP-Rezeptoren (Adenosin-Tri-Phosphat) an den Gehirnzellen, körpereigenes ADP (Adenosin-Di-Phosphat) kann nicht verarbeitet werden – das Gehirn kann Ermüdungssymptome nicht erkennen. Der beliebteste aller Muntermacher ist also eigentlich ein Munterhalter – greifen Sie deshalb im Büro rechtzeitig zu einer Tasse Kaffee, noch bevor sich die Müdigkeit einstellt! Koffein zählt jedoch nicht zu den Drogen, da es zu keiner Dopaminausschüttung kommt und die Rezeptoren wieder ohne langfristige Wirkung zurückgebildet werden.

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