Kaffee und Mehlspeis‘ gesellt sich gern!

In der Ausgabe des Magazins „COOKING“ (Österreichs grösstes wöchentliches Koch- und Genußmagazin/ Beilage der Zeitung „Österreich) vom 13. April 2018 tauchen wir gemeinsam mit Rudi Kirschenhofer (Chefkoch aus dem Wiener Schlossquadrat) in die süße Genußwelt der Hafenstadt Triest zur k. u. k. Zeit ein!

Hier präsentieren wir Ihnen zwei weitere Rezepte:

Zu den Gnocchi di susini passt am besten der „Riviera“ – ein Kaffee mit Noten von Milchschokolade und Bitterorange.

Die Palacinche passen am besten zum Haselnussaroma von KANZI Kaffees „Triestina“.

 

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Gnocchi di susini (Zwetschkenknödel) – 4 bis 6 Portionen

Die Gnocchi die Susine (unseren Zwetschkenknödel ähnlich) werden im Karst, dem Triestiner Hinterland, sowohl als Vorspeise, beim Hauptgang (z.B. Wild) als Beilage oder auch als Nachtisch gegessen. Der Unterschied zur österreichischen Variante ist die Rezeptur des Teiges und die Beigabe von Zimt (Füllung und Dekoration).

 

Zutaten:

1 kg Kartoffeln (mehlig)

250 g Mehl

1 Eigelb

30 Gramm Butter

Hefe in Pulverform

Etwas Salz

Backpulver

 

für die Füllung:

1 kg frische oder tiefgekühlte Zwetschken (Pflaumen)

Zucker

Zimt

 

zum Dekorieren:

50 Gramm Butter

30 gr Semmelbrösel

Zimt

 

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und in einem Topf bedeckt mit kaltem Wasser zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze für ungefähr 40 Minuten kochen. Die fertigen Kartoffeln schälen und in einem Kartoffelstampfer passieren. Eine Prise Salz hinzufügen und die Masse abkühlen lassen.

Danach Mehl, Eigelb, geschmolzene Butter und einen halben Teelöffel Backpulver hinzufügen.

Die Masse zu einem Teig kneten. Für 1 Stunde zugedeckt im Kühlschrank rasten lassen. Teig mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Kreise ausstechen und in der Mitte die ganze Zwetschke mit Zucker und Zimt legen und daraus Knödel formen. Die Zwetschkenknödel in kochendes Salzwasser geben. Wenn sie an die Oberfläche kommen, die Knödel aus dem Wasser heben. In einer Pfanne Butter schmelzen und darin die Semmelbröseln leicht anrösten. Mit Zucker und nach Wunsch mit Zimt würzen. Die Knödel mit den Butterbröseln bestreuen.

 

Palacinche (Palatschinke)

Eine beliebte Nachspeise in Triest sind neben strudel di mele (Apfelstrudel) auch Palacinche (Palatschinken). Rudi Kirschenhofer hat eine Version aus Schokoladenteig mit einer feinen Fülle aus Maroni-Marzipanpüree kreiert. In Triest werden die Palatschinken auch gerne als „palacinche alle noci“ (mit Nussfülle) serviert.

 

Palatschinkenteig: (für 4 – 6 Portionen)

200 ml Milch

25 Gramm Staubzucker

12 Gramm Kakaopulver

2 Eier

80 Gramm Mehl glatt

Vanillezucker, Zitronenschale, Salz

 

Fülle:

75 Gramm Marzipanrohmasse

75 ml Obers

150 Gramm Maronipüree

Vanillezucker, Inländerrum 38 %

 

Aus Milch, Staubzucker, Kakaopulver, Mehl. Vanillezucker, Zitronenschale, Salz und den Eiern einen glatten Teig rühren. Marzipan und Obers mit einem Stabmixer glattrühren, danach das Maronipüree, Rum und Vanillezucker zugeben und verrühren. Aus dem Teig dünne Palatschinken bereiten und mit der Maroni-Marzipanfülle füllen.

Diverse Beerenragouts sowie Schokoladesauce und Schlagobers eigenen sich als Dekoration.